Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Wir lassen lieber unsere Referenzobjekte für uns sprechen.
Braun, Dietzhölztal, 2005 – Aluminium-Wintergartenkonstruktion in Kombination aus Schüco Fassaden- und Fensterprofilen der Serien FW50+ und Royal S65, Oberfläche pulverbeschichtet RAL 9016, Wärmeschutzglas k = 1,1 W/m²K
Weyl, Dillenburg – Spindeltreppe mit Geländer, Stufenunterbau aus gelasertem und gekantetem Stahlblech, Oberfläche DB 703 pulverbeschichtet, Stufen durch Schreinerei Nickel, Nanzenbach, Eiche dunkel
Wendel GmbH, Dillenburg – Emaillierte Ausstellungsvitrine mit Doppel-Spiegel-Rückwand, Glas-Seitenwänden, abschließbare Glastüre mit Edelstahlbeschlägen und Halogen-Einbaustrahler
Edelstahl-Vordach mit Abhängungen in Betonwandscheibe verklebt, Verglasung Verbundsicherheitsglas.
Phillip Carl Weiss GmbH & Co KG, Haiger – Edelstahl-Geländer
Abgehangene Edelstahl-Deckenverkleidung im Innenbereich
Thyssen-Krupp Nirosta, Dillenburg – Edelstahl-Attika-Verkleidung auf Aluminium-Unterkonstruktion
Bad Nauheimer Wohnungsbaugesellschaft Schaufenstersanierung Kolonaden Bad Nauheim Aluminium-Fensterelemente aus Schüco Fensterprofilen der Serie Royal S70.1 Oberfläche RAL 9010, Wärmeschutzverglasung neutral k = 1,1 W/m²K
Hecker Dillenburg – Edelstahl-Vordach mit Glaseindeckung aus Verbundsicherheitsglas
Giebeler, Neunkirchen, 2004 – Treppen in verschiedenen Ausführungen, Holzhandlauf Ahorn lackiert
Treppenelemente aus Stahl, grundiert und lackiert, Treppengeländer
Edelstahlspannseile, Ø 5mm
Vordach, Stahl verzinkt, mit Eindeckung Aluminium-Welle RAL 9006
Spindeltreppe, Stahl lackiert mit Geländer, Stufen Buche lackiert
Treppengeländer und Geländer Empore mit Stahlblechfüllungen Quadratlochung und Holzhandlauf Buche lackiert.
Freie ev. Gemeinde Herborn, 2005 – Fluchtsteg mit Geländer, Stahl verzinkt, Fluchttreppe mit Podest und Geländer, Stahl verzinkt, Gitterroststufen
Bäckerei Erb, Dillenburg, 2005 – Aluminium-Schaufensterkonstruktion Schüco Royal S 65, Wärmeschutzglas k = 1,1 W/m²K, Trittstufe zum Laden mit Aluminium-Tränenblech Duett blank verkleidet, Automatische Faltschiebeanlage, Fabrikat Gilgen, in Zusammenarbeit mit Firma Pabst Elektrotechnik GmbH, Siegen
Empire, Forum – Aluminium-Schaufensterkonstruktion mit Ganzglastüranlage Oberfläche Rahmen E6/EV1 eloxiert, Oberfläche Pfosten RAL 9005
Balkongeländer Stahl verzinkt mit Edelstahlhandlauf – Untersicht Balkon mit Aluminium-Verkleidung pulverbeschichtet mit Anbindung an Regenfallrohr
Spindeltreppe, Herborn 2005 – Spindeltreppe und Treppengeländer, Stahl verzinkt mit Edelstahlhandlauf
Balkonkonstruktion in Zusammenarbeit mit Firma Röger GmbH, Dillenburg
Agentur für Arbeit, Dillenburg 2005 – Ganzglastürelement mit Seitenteil und Oberlicht. Zur Montage der Gläser wurde im Bogen eine 20 mm breite Fuge in den Granit geschnitten.
Der Mut zum Materialmix ist belohnt worden. Stahl und Metall haben dem alten Gemäuer neue Akzente hinzufügen können – ohne die ursprüngliche Archtiektur zu leugnen. Viel Glas schenkt dem Palas einen lichtdurchfluteten Innenraum und den Besuchern des Örtchens Beilstein eine aufregende Außenansicht, wenn sich Sonnenlicht und Wolkenspiel in den Burgfenstern spiegeln. Die Symbiose zwischen historischem Mauerwerk und moderner Fassadentechnik ist geglückt.
Nur noch das Baugerüst verhüllt den wiederhergestellten Prachtbau. Hinter dem blau schimmernden Glas erstreckt sich der gewaltige Festsaal, der im Frühbarock vor allem zu repräsentativen Anlässen seine Tüen öffnete. Nach Jahrhunderten vom Leben zurückerobert, ist er heute Zentrum und Begegnungsstätte der Behnindertenwohnanlage der Familie Rill.
Als Graf Georg zu Beginn des 17. Jahrhunderts die wahrhafte Burg zu einer herrschaftlichen Residenz umgestalten ließ, bereicherten Erker und neue Wohnräume über dem Festsall den Palas. Dieser Architektur wurde bei der Neugestaltung, durch den verglasten Turm und die Dachfenster, Rechnung getragen. Der heimische Bruchstein war einstmals jedoch in hellem Rot oder Gelb verputzt.
In Dillenburg entstehen die neuen Fensterrahmen für den Beilsteiner Palas. Pulverbeschichtetes Aluminium soll einen modernen Kontrastpunkt zu den altehrwürdigen Umfassungsmauern des einst gräflichen Wohnkomplexes setzen. Als Farbe wählen Bauherr und Architekt ein kräftiges Blau. Eine gute Wahl.
Aller Anfang ist schwer. Was für jeden Häuslebauer gilt, trifft für einen Burgherren erst recht zu. Während die Ruine Stein um Stein ein Stück ihrer Originalmauer zurückerhält, lässt die Stahlkonstruktion für den Dachstuhl bereits das Ausmaß des dreigeschossigen freistehenden Saalbaus erahnen. Seit dem Abbruch und Verfall zwischen 1812 und 1835 wurde an diesem Teil der Burg nicht mehr so intensiv Hand angelegt.
Die Burg Beilstein anno 2003. Vor mehr als 800 Jahren als Territorialsitz der Feudalherren von Beilstein begründet, gibt das imposante Gemäuer auf den Felsen über dem Ulmtal heute behinderten Menschen ein inspirierendes Wohnumfeld. Doch der weithin sichtbare Palas – ab 1350 prachtvoller Lebensmittelpunkt der Grafen von Nassau-Beilstein – wurde erst kürzlich aus seinem Dornröschenschlaf erweckt. Aus Aluminium, Glas und Stahl enstand das Wahrzeichen neu
Burg Beilstein erwacht aus dem Dornröschenschlaf – Bis in das Jahr 2000 verweilte der Palas der Burg Beilstein in einem Dornröschenschlaf.
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